Volume 60, Number 17, 1056-1059, DOI: 10.1007/BF01716971

Histamine release with intravenous narcotics: Protective effects of H1 and H2-receptor antagonists

Daniel M. Philbin, Jonathan Moss, Carl E. Rosow, Cary W. Akins and James L. Rosenberger

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Abstract

High dose narcotic anesthesia with fentanyl or morphine is not associated with significant direct myocardial depression. Morphine is reported to produce arteriolar dilatation and a decrease in SVR (probably due to histamine release) while fentanyl is not. Studies were undertaken to determine if morphine or fentanyl caused histamine release; if such a release correlated with hemodynamic changes, and if H1 and H2 antagonists could provide protection. In a randomized double blind study of 40 patients in 4 groups, patients who received morphine (1 mg/kg) demonstrated significant increases in plasma histamine (880±163 to 7,437±2,684 pg/ml–p<0.01) accompanied="" by="" an="" increase="" in="" ci="" (2.4±0.2="" to="" 3.0±0.2="">2p<0.01) and="" decreases=""> [`(BP)]\overline {BP} (88±4 to 61±4 torr–p<0.01) and="" svr="" (15.5±1="" to="" 9.0±1="">–1 p<0.01). the="" prior="" administration="" of="">1 (dyphenhydramine 1 mg/kg) and H2 (cimetidine 4 mg/kg) antagonists provided significant protection (SVR 17.4±1 to 14.6±1 torr-l-min–1p<0.05) although="" histamine="" increased="" comparably="" (1,059±22="" to="" 7,653±4,242="">p<0.05). in="" a="" separate="" study,="" seven="" patients="" receiving="" fentanyl="" 50="" µg/kg="" showed="" no="" histamine="" changes="" (935±51="" to="" 685±51="" pg/ml)="" and="" no="" significant="" hemodynamic="" response.="" eight="" patients="" receiving="" morphine="" 1="" mg/kg="" again="" showed="" significant="" increases="" in="" plasma="" histamine="" (880±163="" to="" 7,480±2,230="">p<0.05) which="" collelated="" with="" the="" decrease="" in="" svr="" (r="0.81)." these="" data="" demonstrate="" that="" morphine="" releases="" histamine="" in="" amounts="" which="" correlate="" with="" the="" hemodynamic="" changes="" seen.="" prior="" administration="" of="">1 and H2 histamine antagonists provide significant protection — more so than either alone. Fentanyl produced no histamine release which may account for much of the cardiovascular stability reported with this drug.
Hochdosierte Anästhesie mit Fentanyl oder Morphium ist nicht mit einer bedeutsamen direkten Myokard-Depression assoziiert. Morphine werden in der Literatur als arteriell dilatierend und SVR (systemic vascular resistance) vermindernd beschrieben. Es werden, wahrscheinlich aufgrund von Histaminfreisetzung, dies ist für Fentanyl nicht der Fall, Studien durchgeführt um festzustellen, ob Morphium oder Fentanyl zu Histaminfreisetzung führt, ob eine solche Freisetzung mit hämodynamischen Veränderungen einhergeht und ob H1- und H2-Antagonisten dagegen schützen können. Bei einer randomisierten Doppelblindstudie von 40 Patienten (4 Gruppen) zeigten die Patienten, die nur Morphium (1 mg/kg) erhielten, einen signifikanten Anstieg in der Plasmahistaminkonzentration (880±163 zu 7 437±2 684 pg/ml–p<0.01) zusammen="" mit="" einem="" anstieg="" des="" ci="" (cardiac="" index)="" (2.4±0.2="" zu="" 3.0±0.2="">2p<0.01), einen="" mittleren="" arteriellen="" blutdruckabfall="" (88±4="" zu="" 61±4="">p<0.01) und="" svr-abfall="" (15.5±1="" zu="" 9.0±1="">–1,p<0.01). die="" gabe="" von="">1-(Dyphenhydramin 1 mg/kg) und H2-(Cimetidin 4 mg/kg) Antagonisten vor der Morphiumgabe führte zu einer signifikanten Protektion (SVR 17.4±1 zu 14.6±1 Torr-l-min–1p<0.05), obwohl="" der="" histamingehalt="" vergleichsweise="" anstieg="" (1="" 059±22="" zu="" 7="" 653±4="" 242="">p<0.05). in="" einer="" anderen="" studie="" zeigten="" 7="" patienten,="" die="" fentanyl="" (50="" µg/kg)="" erhielten,="" keine="" änderung="" im="" histaminspiegel="" (935±51="" zu="" 685±51="" pg/ml)="" und="" keine="" signifikanten="" hämodynamischen="" reaktionen.="" 8="" patienten,="" die="" morphium="" (1="" mg/kg)="" erhielten,="" zeigten="" wiederum="" einen="" signifikanten="" anstieg="" im="" plasmahistaminspiegel="" (880±163="" zu="" 7="" 480±2="" 230="">p<0.05), welcher="" mit="" einem="" abfall="" in="" svr="" korrelierte="" (r="">
Diese Daten zeigten, daß Morphium Histamin in solchen Mengen freisetzt, die mit den beobachteten hämodynamischen Veränderungen korrelieren. Vorherige Gabe von H1- und H2-Histaminantagonisten stellen einen signifikanten Schutz dar — mehr als eines von beiden alleine gegeben. Fentanyl führt zu keiner Histaminfreisetzung, welches der in der Literatur geschilderten kardiovaskulären Stabilität dieses Arzneimittels Rechnung trägt.

Key words  Anesthetic - Intravenous - Narcotic - Morphine - Fentanyl - Histamine - Histamine antagonists

Schlüsselwörter  Anästhesie intravenös - Narkosemittel - Morphin - Fentanyl - Histamin - Histaminantagonisten

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