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Abstract

Im Rahmen einer vorgegebenen Relation die Frage nach Subjekt und Objekt zu stellen, ist stets riskant, weil schon bei einem vergleichsweise niederen – und erst recht bei einem höheren – Komplexitätsgrad dieser Relation weder die Regressions- noch die Wechseldynamik von Subjektivität und Objektivität vom menschlichen Verstand voll überblickt werden kann. Wer oder was Subjekt oder Objekt ist, lässt sich daher auch nur in vorsichtigen und vorläufigen Aussagen bestimmen. Entgehen kann man diesem kognitiven Dilemma nur, indem man sich aus Raum und Zeit zurückzieht und Gott, den »unbewegten Beweger«, als Ursprung allen Geschehens und damit auch als Ursprung der (Evolutions-)Geschichte ins imaginäre Blickfeld rückt. Die Geschichte wird damit zum Subjekt schlechthin, zum General-Subjekt gewissermaßen, dem alle menschlichen Hervorbringungen und Ordnungen als etwas »objektiv« Hervorgebrachtes und Nachgeordnetes gegenüberstehen.

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