Der unterste Teil der rechten Spalte der Korrespondenzseite der Londoner
ist oft für ausgefallene oder unterhaltsame Leserzuschriften reserviert und enthielt am Freitag, dem 13. Februar 1970, den
folgenden Brief:
Sir,
Falls, wie einige Ihrer neueren Leserzuschriften nahelegen, Exzentrizität wirklich eines der Kriterien für die Veröffentlichung
von Briefen in der Times ist, dann würden Sie mir an diesem doppelt unglücklichen Datum, am Freitag, dem 13. Februar, vielleicht gestatten, die abergläubischen
Ihrer Leser daran zu erinnern, daß der 13. Tag eines Monats häufiger auf einen Freitag als auf irgendeinen anderen Wochentag
fällt.
Diese auf den ersten Blick unglaubliche Eigenschaft des Kalenders wird beispielhaft durch das jetzige Jahr illustriert, in
dem nicht weniger als drei des jeweils 13. Tages eines Monats auf einen Freitag fallen; nämlich im Februar, März und November
– 25 Prozent; demgegenüber würde sich der Durchschnittswert auf nur 14 Prozent belaufen.
Sollte dieses Übermaß zur Besorgnis führen und Verzweiflung auslösen, dann mag es vielleicht etwas tröstlich sein, daß das
Gleichgewicht ein klein wenig durch die Tatsache wiederhergestellt wird, daß der erste Tag eines neuen Jahrhunderts niemals
auf einen Freitag fallen kann. Und beiläufig sei bemerkt, daß – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – weder der Himmelfahrtstag
noch Fastnacht auf einen Freitag fallen können!
Mit freundlichen Grüßen,
Raymond A. Lyttleton St. John’s College, Cambridge.