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Versuche an weiblichen Wistar-Albino-Ratten, welchen stark hypertonische NaCl-Lösungen intraperitoneal injiziert worden waren, zeitigten eine ziemlich spezifische Reizung der Zona glomerulosa. Diese Veränderung ist bemerkenswert, weil frühere Beobachtungen gezeigt hatten, daß natriumreiche Kost eine Atrophie ebendieser Schicht verursacht, während natriumfreie Kost sie anregt. Daher haben — eine etwas paradoxe Erscheinung — akute NaCl-Vergiftungen und chronischer Natriummangel die Fähigkeit gemein, die Zona glomerulosa der Nebennierenrinde zu reizen.
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Chronische Überdosierung von Stilbestrol bewirkt eine Involution der Glomerulosa und verhindert ihre Reizung durch akute NaCl-Überdosierung.
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Diese Beobachtungen liefern ein weiteres Argument zur Stützung der Ansicht, daß gewisse Reize qualitativ deutliche adrenokortikale Reaktionen verursachen können, die man nicht bloß durch eine gesteigerte ACTH-Produktion erklären kann.
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Intraperitoneale Gaben von hypertonischem NaCl, Harnstoff- oder Glukoselösungen verursachen bestimmte cytolytische Erscheinungen im Nebennierenmark, welche zur Bildung pseudo-acinöser Strukturen führen, die an die Struma suprarenalis cystica der Humanpathologie erinnern.
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Alle drei dieser hypertonischen Lösungen fördern auch — und zwar innerhalb der Lumina der kortikalen Sinusoide — das Auftreten kleinster basophiler Granula, die sich zu größeren Klumpen vereinigen und voluminöse traubenartige Ansammlungen von basophilem Material bilden, die schließlich auch in dem medullären Sinus zu sehen sind. Die funktionelle Bedeutung dieses basophilen Materials ist unklar, doch kann es ein Sekretionsprodukt oder ein Nebenprodukt der Nebennierentätigkeit bilden.
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