Vor dem Hintergrund des zunehmend scharfen Wettbewerbs gerät Kreativität zum immer bedeutenderen Wertschöpfungsfaktor in Unternehmen.
Um kreativen Output und Innovationen zu generieren, bedarf es jedoch nicht nur Mitarbeiter mit hohem Kreativitätspotenzial
sondern auch einer Arbeitsumgebung, in der dieses Kreativitätspotenzial ausgeschöpft wird. Der Artikel stellt eine Studie
vor, die im Oktober/November 2007 deutschlandweit durchgeführt wurde und zeigen konnte, dass Deutschland mit region alen Unterschieden
durchaus auf eingutes Reservoiran Arbeitnehmern mit hohem Kreativitätspotenzial zurückgreifen kann, dieses jedoch in den Unternehmen
nur mittelmäßig ausgeschöpft wird. Um die Wahrscheinlichkeit kreativen Outputs durch die Kombination von individuellem Kreativitätspotenzial
und kreativitätsfördernder Arbeitsumgebung deutlich zu steigern, müssen deutsche Unternehmen insbesondere die Umsetzung eines
offenen, kommunikativen, erreichbaren Führungsstils, regelmäßiger Prozesstrainings sowie von Anreizsystemen forcieren. Nur
so können die vorhandenen Wertschöpfungspotenziale ausgenutzt und zudem die Zufriedenheit der Arbeitnehmer signifikant erhöht
werden.