2008, Part 2, 175-191, DOI: 10.1007/978-3-8349-9834-7_10

Das kreative Potenzial deutscher Arbeitnehmer und seine Ausschöpfung
Ergebnisse und Implikationen einer empirischen Studie

Evelyn Kästner

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Abstract

Vor dem Hintergrund des zunehmend scharfen Wettbewerbs gerät Kreativität zum immer bedeutenderen Wertschöpfungsfaktor in Unternehmen. Um kreativen Output und Innovationen zu generieren, bedarf es jedoch nicht nur Mitarbeiter mit hohem Kreativitätspotenzial sondern auch einer Arbeitsumgebung, in der dieses Kreativitätspotenzial ausgeschöpft wird. Der Artikel stellt eine Studie vor, die im Oktober/November 2007 deutschlandweit durchgeführt wurde und zeigen konnte, dass Deutschland mit region alen Unterschieden durchaus auf eingutes Reservoiran Arbeitnehmern mit hohem Kreativitätspotenzial zurückgreifen kann, dieses jedoch in den Unternehmen nur mittelmäßig ausgeschöpft wird. Um die Wahrscheinlichkeit kreativen Outputs durch die Kombination von individuellem Kreativitätspotenzial und kreativitätsfördernder Arbeitsumgebung deutlich zu steigern, müssen deutsche Unternehmen insbesondere die Umsetzung eines offenen, kommunikativen, erreichbaren Führungsstils, regelmäßiger Prozesstrainings sowie von Anreizsystemen forcieren. Nur so können die vorhandenen Wertschöpfungspotenziale ausgenutzt und zudem die Zufriedenheit der Arbeitnehmer signifikant erhöht werden.

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