2007, 1., 149-155, DOI: 10.1007/978-3-531-90397-2_6

Integrative Arbeit an der Schnittstelle von Drogenhilfe und Justiz

Peter Schay, Wilfried Görgen and Norbert Bläsing

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Abstract

Integrative Suchtarbeit realisiert sich nicht nur im Hinblick auf die Person und ihr unmittelbares und gesellschaftliches Umfeld. Berücksichtigt werden bspw. auch die strukturellen Rahmenbedingungen ihrer Arbeit, wobei insbesondere die Schnittstellen zu angrenzenden Arbeitsfeldern von besonderem Interesse sind. An diesen Schnittstellen treffen i.d.R. komplexe Muster unterschiedlichster Normen, Ziele und Arbeitsweisen aufeinander und stellen hohe Anforderungen an einen personenzentrierten Arbeitsansatz, der unterschiedliche Lebenswelten zu integrieren versucht und institutionellen Abspaltungen entgegentritt. Die Schnittstelle zwischen Drogenhilfe/Therapie und Ju-stiz/Strafvollzug erweist sich dabei als in besonderem Maße komplex und anspruchsvoll im Hinblick auf eine personen- und bedarfsgerechte Gestaltung des Übergangs unter Berücksichtigung fachlicher Standards.
Dem Artikel liegt ein Positionspapier der AG Drogenarbeit und Drogenpolitik NRW e.V. (AG Dropo) zum Verhältnis von Drogenhilfe und Justiz zugrunde. Die AG Dropo ist ein Zusammenschluss von Personen und Institutionen, die in verschie denen Feldern der Drogenarbeit wie z.B. niedrigschwelliger Arbeit, Beratungsstellen oder (teil-) stationärer Therapie praktisch tätig sind. Kontakt: agdropo@web.de; www.agdropo.de

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