Die Arbeit versucht Rückschlüsse auf die Zustände in bedeutender Erdtiefe auf Grund der endogenen Einschlüsse und der Einsprenglinge
in Eruptivgesteinen unter Erörterung der physikalisch-chemischen Bedingungen bei ihrer Bildung. Dabei werden optische Untersuchungsgesichtspunkte
dargelegt und der Begriff der Einschlüsse (Knollen, glomeroporphyrische Knauern usw.) entwickelt.
Endogene Einschlüsse in Augititen und Limburgiten, in Nephelin-Lucit-Basaniten und Basalten, in Feldspatbasalten, in Tephriten,
in Phonoliten werden behandelt, wobei namentlich auf die Bedeutung der rhombischen Pyroxene in den Mittelgebirgsgesteinen
eingegangen wird. Es erweist sich eine Korrespondenz der Mineralzusammensetzung von Einschlüssen und Hüllgesteinen (Bildung
von Hornblende, Biotit, rhombischem Pyroxen, von grünen Augiten). Die Zonarstruktur ergibt das Bild der Differentiationsfolge
in Eruptivgesteinen.