Solange man unter Sicherheit vor allem Zugriffskontrolle versteht, bestehen wenig Chancen, ein angemessenes Sicherheitsniveau
für Systeme des Ubiquitous Computing zu erreichen. Solche Systeme sind vor allem durch die spontane Interaktion mobiler und
kontextsensitiver Komponenten geprägt. Durch ihre Einführung werden sich die Angriffe auf Computersysteme verändern, denn
es ist offensichtlich, dass Fehler und damit eine der wichtigsten Quellen für Schwachstellen in IT-Systemen bereits heute
rasant zunehmen. Der Austausch von
ausführbarem Code wird die Fehlerrate weiter steigern. In diesem Beitrag wird ar-gumentiert, dass gegenwärtige Sicherheitsmechanismen
auf Zugriffskontrolle und Nutzeridentitäten basieren und dass damit keine ausreichende Modellbasis besteht, um Angriffen in
Systemen des Ubiquitous Computing zu begegnen.