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Abstract

Mit der Formel ‚Politik mit dem Einkaufswagen ‘im Zuge der BSE-Krise 2000/ 2001 und den sich daran anschließenden ‚Agrarwende‘-Debatten wird die Vorstellung formuliert, dass Konsum kein bloßer Akt der Befriedigung privater Bedürfnisse und Wünsche darstellt, sondern Einfluss hat auf eine Reihe gesellschaftlicher Entwicklungen. Daran knüpft sich die Erwartung an die KonsumentInnen, ihre Einflussmöglichkeiten im Sinne des politischen Reformprojekts via Kaufentscheidung zu nutzen, ihrer Verantwortlichkeit gerecht zu werden. Sie sollen also ihre privaten Interessen (‚Einkaufswagen‘) mit den öffentlichen (‚Politik‘) verbinden. Die Wahl von Biolebensmitteln würde dies in besonderer Weise realisieren. Erfüllen BiokonsumentInnen diese Erwartungen? Sind sie tatsächlich die selbstverständlichen Verbündeten einer ‚Agrarwende‘? Welchen politischen Orientierungen folgen sie und wie weit?

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