Epidemiologic studies suggest that the incidence of colon cancer is influenced by environmental factors, especially diet. The high beef-high fat-low fiber diet of Western societies is associated with a high risk of colon cancer. The intestinal microflora may play a role in colon cancer by metabolic activation of procarcinogens in the lumen of the large bowel. The link between diet and colon cancer can be explained, in part, by the alterations in fecal bacterial enzyme activity induced by a Western-style diet. For example, fecal bacterial

-glucuronidase, nitroreductase, azoreductase and steroid 7-

-dehydroxylase activities are increased in animals or humans consuming a high beef diet. These enzyme activities can be reduced by eating a grain diet, by the addition of
Lactobacillus acidophilus to the diet, or by administration of low dose antibiotics. In experimental animals these three measures to reduce the activity of the microflora also produce few colon tumors in animals given the chemical carcinogen dimethylhydrazine. Further studies are needed to establish whether alterations in the metabolism of the colonic microflora can reduce the risk of large bowel cancer in humans.
Epidemiologische Studien lassen annehmen, daß die Inzidenz des Dickdarmkarzinoms von Umweltfaktoren, insbesondere der Ernährung, beeinflußt wird. Die faserarme Nahrung westlicher Länder mit ihrem hohen Gehalt an Rindfleisch und Fett ist mit einem hohen Risiko für Dickdarmkrebs assoziiert. Die Mikroflora des Darmes beeinflußt möglicherweise den Dickdarmkrebs durch metabolische Aktivierung von Prokarzinogenen. Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Kolonkarzinom kann zum Teil dadurch erklärt werden, daß westliche Ernährungsgewohnheiten die Enzymaktivität der Darmbakterien ändern. Bei Tieren oder bei Menschen, die mit viel Rindfleisch ernährt werden, sind beispielsweise die Aktivitäten der Darmbakterien-Enzyme

-Glukuronidase, Nitroreduktase, Azoreduktase und Steroid-7-

-dehydroxylase erhöht. Durch Körnerdiät, durch Zusatz von
Lactobacillus acidophilus zur Nahrung oder durch Gabe von nieder dosierten Antibiotika können diese Enzymaktivitäten vermindert werden. Diese drei Maßnahmen zur Verminderung der Aktivität der Mikroflora führen bei Laboratoriumstieren dazu, daß nach Gabe des chemischen Karzinogens Dimethylhydrazin nur wenige Kolontumoren auftreten. Daß Änderungen im Stoffwechsel der Darmflora auch beim Menschen das Risiko für den Dickdarmkrebs vermindern, muß erst durch weitere Untersuchungen belegt werden.