Ein erstes Ziel der Robotik war schon immer die Entwicklung von Systemen, die den Menschen ähneln. Literatur und Filmindustrie
haben dafür immer Vorlagen geliefert,
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entweder in der Entwicklung von Frankenstein-artigen Kreaturen, die aus Fleisch und Blut aufgebaut, aber in ihrer Programmierung
als Robotersystem betrachtet werden können,
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oder als perfekte Blechkisten à la C3PO, die in ihrem Verhalten den Menschen sogar übertreffen können.
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Die Realität sah und sieht in vorhersehbarer Zukunft anders aus. Obwohl Robotersysteme heutzutage eine wichtige Rolle bei
bestimmten Produktionsprozessen spielen, geht der Einzug des Roboters als »Haushaltshilfe« oder ähnliche Unterstützung im
täglichen Leben nur schleppend voran. Die optimale Integration von Roboterhelfern in die Welt der Menschen hängt maßgeblich
von deren Kooperations- und Koordinationsmöglichkeiten ab. »Ich mit dir, du mit mir, zusammen sind wir unschlagbar« ist ein
Motto, das für jegliche akzeptable Integration von Mensch und Maschine maßgebend ist – umso mehr, da die Komplexität der zu
bewältigenden Aufgaben zunimmt. Dieser Wunsch nach Integration ist zweideutig zu betrachten:
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Einerseits ist sicherlich in vorhersehbarer Zukunft nicht zu erwarten, dass autonome Systeme menschenähnliche kognitive Fähigkeiten
besitzen, um auf menschenähnliche Art Probleme lösen zu können (»Wir können es nicht!«),
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andererseits ist eine solche Autonomie aber auch selten wünschenswert, da diese den Roboter auf die gleiche Ebene wie den
Menschen stellen würde (»Wer korrigiert wen?«).
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