2007, 119-135, DOI: 10.1007/978-3-7985-1707-3_6

Kardiale Marker und körperliche Belastung

Jürgen Scharhag and Axel Urhausen

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Abstract

Körperliche Belastungen können zu Anstiegen von kardialen Markern führen, sodass differenzialdiagnostische Schwierigkeiten bei der Abgrenzung zwischen physiologischen belastungsinduzierten und krankhaften Aktivitäts- bzw. Konzentrationsänderungen auftreten können. Dies betrifft neben den Serumenzymen Kreatinkinase (CK), CK-MB, Laktatdehydrogenase (LDH), Glutamat-Oxalazetat- und Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GOT und GPT) auch die kardialen Markerproteine Troponin I bzw. T und B-Typ Natriuretisches Peptid (BNP) bzw. NT-proBNP, die zur Diagnostik und Risikostratifizierung bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom bzw. Myokardinfarkt und Herzinsuffizienz eingesetzt werden [3–6, 21, 26, 33, 44–46, 68]. Die belastungsinduzierten Veränderungen betreffen nicht nur Leistungssportler, sondern können auch bei gesunden Hobbysportlern oder Untrainierten durch langanhaltende, exzentrische oder ungewohnte köperliche Belastungen verursacht werden.

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