Abstract

Mit ca. 400.000 Behandlungsfällen/Jahr [9] gehört das Harnsteinleiden in Deutschland zu den Volkskrankheiten, die sich mit steigendem Wohlstand vor allem in den westlichen Industriestaaten vervielfacht haben. Die Abnahme der körperlichen Tätigkeit führt bei nicht bedarfsgerechter Ernährung zu Veränderungen im Stoffwechsel und zu Übergewicht. Pathologische Prozesse mit manifesten Krankheiten sind die Folge. Auch bei den verschiedenen Harnsteinerkrankungenen spielen Ernährungsfehler nicht selten eine ursächliche Rolle in der Pathogenese. Eine Harnsteinerkrankung ist nicht unabwendbar. Mit den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie wurde ein Instrumentarium entwickelt, wie eine Abklärung erfolgen sollte und welche Möglichkeiten der Metaphylaxe für die einzelnen Steinarten eingesetzt werden können [3]. In der modernen Medizin hat der aufgeklärte, wissende Patient bei der Verhütung von Krankheiten eine ganz wesentliche Funktion. Die diätetische Beratung hat dabei einen hohen Stellenwert.

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