Die Bestimmung der Phosphorsäure (des Phosphatrestes) in Wein und Traubensaft und ihr Gehalt, zugleich ein Beitrag zur Neubearbeitung der amtlichen Vorschriften zur Untersuchung von Wein und Most

Reichard

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Abstract

1.  Durch Abänderung des amtlichen Verfahrens läßt sich in Wein und Traubensaft die anorganische, gesamte und organisch gebundene Phosphorsäure leicht und genau bestimmen, wenn sie aus 10 ccm Wein als Molybdat gefällt und als solche gewogen oder titriert wird. Eine genaue Arbeitsvorschrift wird mitgeteilt.
2.  Der Gehalt an Gesamt-PO4 schwankt bei Wein sehr stark und bewegt sich bei den untersuchten fränkischen Erzeugnissen zwischen 170 und 680 mg PO4/l. Ähnlich stark schwanken die Werte für anorganische Phosphorsäure, sie sind nur um ein geringes kleiner als die Gesamtphosphorsäure. Der organisch gebundene Säurerest macht etwa den 5. bis 10. Teil der Gesamtphosphorsäure aus.
Die technische Durchführung der Untersuchungen wurde von der geprüften Chemikerin Frau K. Hessel mit Eifer und Gewissenhaftigkeit gehandhabt, die Versuche von seiten des Deutschen Forschungsdienstes durch Zuwendungen von Mitteln gefördert, was beides hier mit geziemendem Dank vermerkt sei.

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