Volume 47, Number 6, 702-714, DOI: 10.1007/BF02251053

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Weiterer Beitrag zur Lehre von der Arachnodaktylie

Joachim Brock

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Abstract

An Hand einer früheren und einer neuen eigenen Beobachtung über Arachnodaktylie, letztere ein stark im Längenwachstum zurückgebliebenes schwachsinniges 11 jähriges Mädchen betreffend, wird die Pathogenese dieser Konstitutionsanomalie besprochen.
Das charakteristische Stigma der Spinnenfingrigkeit wird zurückgeführt auf das Grundprinzip des bei A. ja stets sehr ausgeprägt vorhandenen Habitus asthenicus: ldquorgeringes Dickenwachstum aller Gewebsformen bei unvermindertem Längenwachstumrdquo (Kretschmer).
Die teilweise Überschneidung zwischen manchen Fällen von Arachnodaktylie und Status dysraphicus (Bremer) wird auf genotypische Korrelationen zurückgeführt, wie sie ja häufiger beiverschiedenen degenerativen Habitusformen wiederkehren.
Mit 12 Abbildungen im Text.

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