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Abstract

Using a rolling horizon planning framework in inventory control leads to nervousness in the planning system caused by instability of order release decisions in successive planning cycles. For a single-stage inventory system with stochastic demand it is shown analytically, how planning stability is affected by policy parameters if (s, n Q) and (s, S) control rules are applied. It turns out that the reorder points does not influence stability whereas the lot sizeQ and minimum reorder quantityS-s can have a considerable impact. Under the aspect of nervousness the (s, n Q) policy can be assessed to be less risky than the (s, S) rule.
Die Anwendung rollierender Planung bei der Steuerung von Lagerhaltungssystemen führt zu Planungsnervosität, die in der häufigen Änderung von geplanten Bestellmengen in aufeinanderfolgenden Planungszyklen zum Ausdruck kommt. Für ein einstufiges Lagerhaltungssystem mit stochastischer Nachfrage wird auf analytischem Weg dargestellt, wie die Parameter einer (s, n Q)- und einer (s, S)- Politik die Höhe der Planungsstabilität beeinflussen. Es zeigt sich, daß die Wahl des Bestellpunktess keine Auswirkung auf die Planungsstabilität hat, während die LosgrößeQ bzw. die minimale BestellmengeS-s einen deutlichen Einfluß haben. Dabei kann unter dem Gesichtspunkt der Planungsnervosität die (s, n Q)- Politik im Vergleich zur (s, S)-Politik als weniger riskant eingeschätzt werden.

Key words  Nervousness - rolling horizon planning - inventory control rules

Schlüsselwörter  Planungsnervosität - Rollierende Planung - Lagerhaltungspolitiken

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