2007, Sektion VII, 554-558, DOI: 10.1007/978-3-540-48554-4_50

Arthropathien durch Kalziumkristalle

Andrea Gödde

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Abstract

In der Differentialdiagnostik der akuten Arthritis ist den kristallinduzierten Arthritiden, vor allem bei Patienten höheren Alters, eine besondere Bedeutung beizumessen. Verschiedene Mikrokristalle, die sich in den Gelenken und im Weichteilgewebe anreichern, können ein breites Spektrum an Beschwerden des Muskuloskelettalsystems auslösen. Neben den Mononatriumuratkristallen, die die klassischen Veränderungen im Rahmen der Gicht auslösen, sind hier insbesondere die Kalziumpyrophosphatdihydrat (CPPD) Mikrokristalle als Auslöser der »Pseudogicht« zu nennen, die eine der häufigsten Ursachen einer akuten Mon- oder Oligoarthritis in höherem Alter darstellt. CPPD-Kristall-Ablagerungen sind die Auslöser der Chondrokalzinose, einer Erkrankung, deren klinische Manifestationen von stummen, radiologisch nachweisbaren Kalkablagerungen im Gelenkknorpel bis zu schweren destruierenden Gelenkveränderungen reichen können. Die Krankheitsinzidenz nimmt mit steigendem Alter zu. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen lassen sich bei ca.

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