Golf zu spielen ist populärer denn je,das zeigt allein Entwicklung der aktiven Golfspieler, deren Anzahl sich von 252.559
im Jahr 1995 auf 483.172 bis Ende 2004 erhöhte. Die bereits Aktiven schätzen die Exklusivität und genießen es, unter Ihresgleichen
zu sein. Newcomer hingegen wünschen sich einen möglichst preiswerten Einstieg in den Sport. Sie suchen das Spielerlebnis auf
einer gepflegten Anlage, ohne gleich das eigene Konto für die Mitgliedschaft in einem Golfclub plündern zu müssen. Nicht zu-letzt
deshalb wächst der so genannte „Graumarkt“. Das sind diejenigen Golfer, die ihre Golfzeche prellen. Ein übel, das der DGV
verschärft be-kämpfen wird, denn er will es sich nicht länger leisten, auf diese Beiträge zu verzichten. Schließlich sind
die Mitglieds- und Jahresbeiträge die Haupteinnahmequelle des DGV, reichen aber für die richtige Kanalisie-rung des golfsportlichen
Potenzials in Deutschland nicht aus: In die Nachwuchs- und Talentförderung müsste deutlich mehr investiert werden, der deutsche
Golfsport braucht mehr Spitzengolfer wie Bernhard Langer und der hiesige Turnierkalender mehr Golf-Events mit nationalen und
internationalen Top-Stars. Sie sind es, die dem Golfsport mehr Fern-seh-und Medienpräsenz verschaffen können, dadurch wiederum
lässt sich das Golf-Sponsoring ankurbeln.