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Abstract

1.  Mit dem Transpirationsstrom können Konidienausschwemmungen auch durch Verletzungen der Blattnerven aufgenommen werden.
2.  Die in den Wasserstrom gelangten Konidien werden durch diesen überallhin in den Leitungsbahnen des Holzes verschleppt.
3.  Die in den Wasserstrom gelangten Sporen bleiben auf den gleichen Iahrring beschränkt. Auf einen neuen Jahrring kann der Pilz nur durch Myzel übergreifen, sei es durch radiale Verletzungen oder durch Markstrahlen. Da die Myzelbildung im Holz nicht immer erfolgt, bleibt die Krankheit nicht selten auf einen Jahrring beschränft.
4.  Gefäszbräunungen wurden an Ulme (Ulmus montana) und an Eiche bei Konidienaufnahme durch den Wasserstrom erzielt. Mit Pilzfiltrat behandelte Ulmen (Ulmus montana) zeigten keine Thyllenbildung.
5.  Unter Umständen, die noch aufzuklären sind, kann eine Ansteckung mit dem Ulmenpilz zu einem deutlichen Kränkeln des ganzen Baumes führen, ohne dasz Gefäszbräunungen auftreten. Diese sind nicht notwendige Merkmale des Pilzbefalles.
6.  Wiederholt wurde festgestellt, dasz der Pilz in den Gefäszen von Ulmus montana nicht lange lebend blieb und schon einige Wochen nach der Ansteckung abgestorben war. Deshalb ist durchaus nicht jede an sich gelungene Ansteckung tödlich.

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