Der Name Hauptachsentransformation stammt eigentlich aus der Theorie der Kegelschnitte. Eine Hauptachsentransformation für das in der obigen Titelvignette dargestellte
Hyperbelpaar im ℝ2 zum Beispiel wäre eine orthogonale Abbildung oder Transformation P : ℝ2 → ℝ2, welche die Koordinatenachsen in die punktiert gezeichneten Richtungen der beiden „Hauptachsen“ des Hyperbelpaares bringt.
Aber nicht mit dieser geometrischen Aufgabe wollen wir uns hier beschäftigen, sondern mit einem dem mathematischen Inhalte
nach gleichbedeutenden, in den Anwendungen aber wichtigeren Problem, nämlich zu einem selbstadjungierten Operator in einem
endlichdimensionalen euklidischen Vektorraum eine Orthonormalbasis aus Eigenvektoren zu finden.