| 1. |
Bromdampf wird von den im folgenden aufgezählten Stoffen mit mehr oder weniger lebhafter Farbe aufgenommen:Kalziumhydroxyd (ziegelrot),Strontiumhydroxyd-Oktahydrat (kreß),Carrara- undLaaser Marmor (kreß)Sterzinger Marmor (grünlichgelb)Fasertonerde basisches Aluminiumazetat, Silikagel Zirkonhydroxyd Antimon-3-Oxyd, Arsen-3-Oxyd (kreß),Baumwolle Kapok Ramie (kreß)Flachs (braun),Jute (rotbraun).
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| 2. |
In einigen Fällen ist dieBromaufnahme von chemischen Umwandlungen in dem betreffenden Systembegleitet (Strontium-hydroxyd, Arsen-, Antimon-3-Oxyd), doch lassen sich die Färbungen durch chemische Bindung bisher nicht erklären.
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| 3. |
Als Stoffe, deren Veränderung im Bromdampf auf dessenchemische Einwirkung zurückzuführen ist sind zu nennen:Kaliumjodid Kupfer-1-Jodid Schwefel Keratin, wahrscheinlich auchZäsium- und Rubidiumchlorid.
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| 4. |
DieFarbe der Bromsorbate ähnelt derjenigen des flüssigen Broms, doch verlaufen die Remissionskurven der Sorbate im kurzwelligen Gebiete wesentlichflacher als die Durchlässigkeitsikurve des Broms.
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| 5. |
DasVerhalten der Sorbentien gegen Brom- und gegen Joddampf ist im allgemeinen gleichlaufend doch vermögen z. B. dasMagnesium- undZinkoxyd Brom im Gegensatz zu Jod nicht festzuhalten währendArsen-3-Oxyd das den Joddampf nicht unmittelbar aufnimmt den Bromdampf bindet.
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| 6. |
Ausfeuchter Atmosphäre nimmt dasAntimon-3-Oxyd Bromdampf rascher auf als aus trockener. DiePflanzenfasern verhalten sich in feuchter und trockener Atmosphäre dem Bromdampf gegenüber weniger verschieden als gegenüber dem Joddampf.
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