Die idiopatische Chorioretinopathia centralis serosa (ICCS) ist charakterisiert durch eine Akkumulation von subretinaler Flüssigkeit
am hinteren Pol, wodurch es zu einer umschriebenen serösen Abhebung der neurosensorischen Netzhaut kommt. Typischerweise befällt
die ICCS Patienten zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr wobei der Altersgipfel um das 40. Lebensjahr liegt. Die Inzidenz bei
Männern (9,9/100.000) ist um das 6-fache höher gegenüber Frauen (1,7/100.00). Die Sehschärfe ist häufig nur mäßig eingeschränkt
und kann durch Gabe einer leichten hyperopen Korrektion kompensiert werden. Wenn die Abhebung den zentralen Bereich der Makula
nicht beeinträchtigt, bleiben die Patienten gewöhnlich asymptomatisch. Breitet sich die Abhebung jedoch in den zentralen Bereichen
der Makula aus, entwickeln die Patienten typischerweise Metamorphopsien, ein zentrales Skotom und Mikropsien [1–8].