Analyses of human coprolites from Dryden Cave, Nevada, indicated that the prehistoric population that inhabited the rockshelter
included locally available herbs in their diet. Plant epidermal tissue remains have been identified as fragments from roots
of
Sagittaria (Alismataceae), a genus of semi-aquatic monocots. Other remains from the coprolites included fish bones, freshwater diatoms,
seeds, and pollen. This assemblage supports the hypothesis that this prehistoric population principally exploited the available
lacustrine resources of the area; comparisons with other archaeological sites suggests that this pattern had an extremely
long history of development in the Great Basin.
Raster Electronenmikroskopie bestimmt die prähistorische Nutzung der Wasserpflanze Sagittaria
(Alismataceae) im Gebiet des nordamerikanischen Great Basin. Die Analyse der Versteinerungen menschlicher Exkremente, die in der Dryden-Höhle von Nevada, U.S.A., gefunden wurden, lässt
auf die Tatsache schliessen, dass die prähistorische Bevölkerung dieser Felsenhöhle örtlich wachsende Pflanzen mit in ihre
Ernährung aufnahmen. Die Überreste der Pflanzenfasern wurden als Wurzelteile der
Sagittaria (Alismataceae), eine Gattung der einkeimblättrigen Wasserpflanzen, identifiziert. Weiterhin enthielten die Überreste (der
Exkremente) Fischgräten, Süsswasserkieselalgen, Samen, und Pollen. Diese Zusammensetzung unterstützt die Hypothese, dass jene
vorgeschichtliche Bevölkerung in erster Linie die Seeufer der Gegend ausnutzte; Vergleiche mit anderen archäologischen Funden
zeigen, dass dieses Verhaltensmuster gerade in dem Gebiet des Great Basin bereits eine besonders lange Entwicklungsgeschichte
hatte.