Eine Kernfrage im Zusammenspiel von Kooperation und Wettbewerb lautet, nach welchen Regeln und unter welchen Bedingungen sich
der kollektive Nutzen gemeinsamen Wissens mit dem eigennützigen Interesse an diesem Wissen vereinbaren lässt, sodass ein effizienter
und effektiver Wissensaustausch stattfinden kann. Mit dieser Frage beschäftigen sich die in dem vorliegenden Band zusammengetragenen
Beiträge, die in diesem Kapitel zusammenfassend und unter Berücksichtigung sozioökonomischer Erkenntnisse aus der einschlägigen
Literatur und mit Blick auf verschiedene Problembereiche der empirischen Forschung besprochen werden. Dabei wird im Besonderen
auf die Unterschiedlichkeit der in Anspruch genommenen theoretischen Ansätze hingewiesen, um damit auch einen Ausblick auf
die methodischen und konzeptionellen Fragen im Rahmen weiterer Forschungsarbeiten zu ermöglichen.