Abstract

Medien zirkulieren wie alle Kulturprodukte in und zwischen Kultursituationen wie Fernsehen, Medienplattformen im Internet oder Schule. Bei der Massenkommunikation verändert sich aktuell die Struktur, indem der Transport zentral produzierter Programme in den Medienalltag der Nutzer nur noch als eine Variante der Massenkommunikation neben anderen steht. Daneben gibt es Medien- und Ereignisarrangements, bei der die traditionellen Medien in der Fülle anderer Konsum- und Erlebnisangebote verschwimmen. Aber auch das Prinzip der professionellen, redaktionell verantworteten Produktion der Massenkommunikation verliert mit den Medienplattformen seine allgemeine Geltung. Mit den neuen Medienarchiven im Internet ist die professionelle Medienproduktion nur eine der Möglichkeiten neben den massenhaft verfügbaren Amateurangeboten. Wie lassen sich in diesen diffusen Kontexten der Massenkommunikation Medien kritisch analytisch erfassen und untersuchen? Dazu will ich wie schon im 4. Teil Medien als Kulturprodukte definieren und ein Modell entwerfen, das Medien als Kulturprodukte in ihren Kontexten analysiert.

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