Tetracyclin wird in mit vorübergehender Ischämie oder mit verschiedenen Nephrotoxinen geschädigten Tubulusepithelzellen intensiver gespeichert. Diese zunehmende Speicherung ist bereits nachweisbar, wenn histologische Veränderungen noch unausgeprägt sind.
Die Untersuchung der tubulären Tetracyclinaufnahme ist auch für die Beurteilung renaler Blutverteilungsänderungen wertvoll.