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Honigbienen bevorzugen bestimmte Nistplatzeigenschaften. Die folgenden Bevorzugungen wurden herausgefunden («>» bedeutet «bevorzugt gegenüber»): Höhe des Nestes, 5>1 m; Fläche des Eingangs, 12,5>75 cm2; Lage des Eingangs, Boden>Spitze; Richtung des Eingangs, nach Süden>nach Norden; Raum der Nesthöhle, 10<40>100 Liter.
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| 2. |
Die Daten deuten darüber hinaus an, dass Honigbienen Nesthöhlen bevorzugen, die vorher bewohnt waren, oder die weiter als 300 m vom Mutterstock entfernt sind.
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| 3. |
Exponierte und gut sichtbare Nistplätze werden schneller bezogen als weniger exponierte und weniger gut sichtbare Plätze. Wahrscheinlich hat dies aber seinen Grund darin, dass diese Plätze leichter entdeckt werden, nicht weil sie echt bevorzugt werden.
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| 4. |
Keine Bevorzugung wurde für die folgenden Variablen gefunden: Form des Eingangs (Schlitz vs. Kreis), Form der Nesthöhle (Quader vs. hohe Rechtecksäule), Zugigkeit der Höhle (zugfrei vs. zugig) und Trockenheit (feucht vs. trocken). Wahrscheinlich sind Zugigkeit und Trockenheit der Höhle für die Biene wichtig. Da die Bienen jedoch ihr Nest abdichten und wasserdicht machen können, sind sie — was diese Nistplatz-Variablen angeht — nicht so wählerisch als gegenüber jenen, die sie nicht ändern können.
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| 5. |
Dieser komplexe Prozess der Nistplatzwahl kommt der Honigbiene offensichtlich in verschiedener Weise zugute, z. B. zur Erleichterung der Verteidigung und Hygiene des Stockes, der Vereinfachung beim Nestbau und bei der Kontrolle des Mikroklimas, sowie zur Minderung der Futterkonkurrenz mit dem Muttervolk.
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